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Gesundheit & Sicherheit

Risiken ehrlich benannt

Wer dir erzählt, ein Piercing hätte keine Risiken, will dir etwas verkaufen. Ich will, dass du gut entscheidest — deshalb stehen die Risiken bei mir am Anfang, nicht im Kleingedruckten.

Warum ich zuerst über Risiken spreche

Aufklärung und Sicherheit stehen bei mir an erster Stelle — diese Website ist überhaupt entstanden, damit du eine fundierte und sichere Entscheidung für oder gegen ein Piercing treffen kannst. Ein Piercing ist ein Eingriff am Körper: Trotz sorgfältiger Durchführung kann es zu Infektionen und allergischen Reaktionen kommen, und auch Wundheilungsstörungen oder — sehr selten — eine Thrombose gehören in eine ehrliche Aufklärung. Genau das steht wörtlich in meiner Einwilligungserklärung, die du bei mir vor deinem Termin bequem online liest und ausfüllst — in Ruhe, zu Hause, nicht unter Zeitdruck auf der Liege.

Die gute Nachricht steht gleich daneben: Das Infektionsrisiko beim Piercing ist minimal, wenn sauber gearbeitet und richtig gepflegt wird. Die Erfahrung zeigt, dass die meisten Probleme nicht vom Stechen kommen, sondern danach entstehen — durch Berührungen mit schmutzigen Fingern, unnötiges Spielen am frischen Piercing, zu frühe Schwimmbad-, Sauna- oder Solariumbesuche, ungeeignete Pflegemittel oder falsche Schmuckgröße. Alles Dinge, die du in der Hand hast — und für die du von mir eine schriftliche Anleitung bekommst.

Was passieren kann — und was wir beide dagegen tun

Das sind die Risiken, über die ich dich vor jedem Piercing aufkläre — zusammen mit dem, was sie klein hält:

RisikoMein TeilDein Teil
Infektion / EntzündungSteriles Arbeiten: Einmal-Nadeln, Autoklav, frische Handschuhe, Desinfektion, sterile Wundabdeckung.Die Pflege danach — nicht mit ungewaschenen Händen ans frische Piercing, kein Schwimmbad, keine Sauna, kein Solarium vor der Abheilung.
Allergische ReaktionGeprüfter Schmuck, der die gesetzlichen Nickel-Grenzwerte einhält — und die Materialwahl passend zu deinen Angaben.Ehrliche Antworten bei den Gesundheitsfragen: Bekannte Allergien gehören in den Einwilligungsbogen.
WundheilungsstörungIch frage vorher gezielt danach — auch nach Thrombose, Infektionen und Medikamenten.Sag mir, was dein Körper schon erlebt hat. Es bleibt unter uns und entscheidet mit, ob und wie wir stechen.
Rauswachsen, NarbenRichtige Stichtechnik, richtige Platzierung, passender Erstschmuck — die häufigsten Ursachen liegen im Handwerk.Früh melden, wenn sich etwas verändert — ein Foto an mich genügt für eine ehrliche Ersteinschätzung.
Verletzung von Nerven und GefäßenGenaue Anatomie-Kenntnis — und die Ehrlichkeit, ungeeignete Stellen abzulehnen.Akzeptieren, wenn ich Nein sage. Es schützt dich.

Vertiefung: Piercing entzündet — was jetzt? · Rauswachsen früh erkennen

Die Sache mit der Krankenkasse — die dir kaum jemand sagt

Seit dem 01.07.2008 gilt: Muss ein Arzt wegen eines Piercings, Tattoos oder einer nicht notwendigen Schönheits-OP behandeln, ist das eine reine Privatleistung — die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen diese Kosten nicht mehr, und Ärzte und Krankenhäuser sind verpflichtet, solche Behandlungen an die Krankenkasse zu melden.

Ich sage dir das nicht, um dir Angst zu machen — sondern weil es zu einer ehrlichen Entscheidung dazugehört. Und weil es der beste Grund ist, für ein Piercing zu jemandem zu gehen, der steril arbeitet, die Anatomie kennt und dich auch nach dem Termin nicht allein lässt.

Eine Regel noch aus der Praxis: 2–3 Tage vor und nach dem Piercen keine blutverdünnenden Medikamente wie Aspirin/ASS einnehmen — ärztlich verordnete Medikamente setzt du dagegen nie eigenmächtig ab; sag mir stattdessen vorher Bescheid. Mehr davon steht in deiner Checkliste vor dem Termin.

Bevor es ans Piercen ging, hat mich Heike in einem ausführlichen Beratungsgespräch über den Eingriff (Vorbehandlung/Nachbehandlung/Pflege) aufgeklärt. Hygiene und Menschlichkeit werden bei Heike großgeschrieben!
Lukas aus Berlin, aus meinem Gästebuch

Dazu passend: Deine Checkliste vor dem Termin · Hygiene bei mir: der Blick hinter die Kulissen

Was Gäste mich zu den Risiken fragen

Wie gefährlich ist ein Piercing wirklich?

Mit sterilem Arbeiten, richtiger Platzierung und guter Pflege ist das Risiko minimal. Ernst wird es fast nur, wenn eine Entzündung verschleppt wird — im Ernstfall kann daraus eine Blutvergiftung werden. Deshalb: Bei Anzeichen früh melden, nicht aussitzen.

Was genau steht in der Einwilligungserklärung?

Genau diese Aufklärung: die möglichen Komplikationen, deine Gesundheitsangaben und die Bestätigung, dass du über Risiken und Pflege informiert wurdest. Du liest sie bei mir vor dem Termin in Ruhe online — keine Unterschrift im Blindflug.

Zahlt die Krankenkasse, wenn sich mein Piercing entzündet?

Nein — die ärztliche Behandlung von Piercing-Folgen ist seit dem 01.07.2008 eine Privatleistung. Umso wichtiger, dass es gar nicht erst so weit kommt: sauberes Stechen, gute Pflege, früh fragen.

Was mache ich, wenn nach dem Termin etwas komisch aussieht?

Mir schreiben — am besten mit Foto. Ich bleibe nach dem Stechen deine Ansprechpartnerin und gebe dir eine ehrliche Ersteinschätzung: Vieles ist normale Heilung, manches gehört behandelt, und den Unterschied musst du nicht allein erkennen.

Lieber vorher alle Fragen loswerden?

Genau dafür ist die Beratung da — telefonisch (20 €), im Studio oder per Videomeeting (je 30 €). Ehrliche Antworten, bevor du dich entscheidest.

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Kundenstimmen

  • „Ich habe mir vor über 2 Jahren bei Heike meine Brustwarzen piercen lassen. Aufgrund eines medizinischen Notfalles mit die Piercings entfernt werden …" — Heike aus Dresden
  • „Ich habe mir vor fast 10 Jahren bei der lieben Heike zwei Brustwarzenpiercings stechen lassen. Etwa ein Jahr vorher, hab ich mir bei einem anderen …" — Ronja aus NRW
  • „Mir wurde das Piercingstudio-Kamenz von einer guten Freundin empfohlen und ich kann mich der Empfehlung nur anschließen! Heike überzeugt mit ihrer …" — Lukas aus Berlin

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