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Schlupfwarzen: Stillen, Arzt-Fragen — und was wirklich hilft
Zu keinem Thema bekomme ich mehr Fragen — oft nach Jahren des Schweigens, weil sich viele Frauen nicht einmal ihrem Arzt anvertrauen. Hier sind die ehrlichen Antworten.
Was Schlupf- und Hohlwarzen fürs Stillen bedeuten
Eine Schlupfwarze ist eine anatomische Besonderheit — keine Krankheit und nichts, wofür du dich schämen musst. Es gibt mehrere Ausprägungen: Die leichte Form lässt sich bei Reizung noch hervorholen, die zweite nur mit Druck, und bei der dritten ist die Warze mit dem darunterliegenden Gewebe verwachsen und kommt nie nach außen. Daneben gibt es Flachwarzen, die „ebenerdig“ mit dem Warzenvorhof liegen.
Fürs Stillen heißt das: Bei ausgeprägten Formen sind die Milchkanälchen verkürzt und ziehen die Brustwarze nach innen — Stillen wird dann schwierig bis unmöglich. Viele Betroffene kennen das: Es geht, wenn überhaupt, nur mit Hilfsmitteln wie Stillhütchen.
Ich litt immer unter meinen Schlupfwarzen und konnte auch nur mit Hilfe von Stillhütchen stillen. Die Piercings sehen toll aus und sind auch sehr schnell verheilt. Ich habe diesen Schritt nie bereut.
Die Korrektur ohne OP: gezieltes Piercen
Die Schönheitschirurgie bietet für Schlupfwarzen eine Operation an. Mein Weg ist ein anderer: die Korrektur durch gezieltes Piercen — der Schmuck hält die aufgerichtete Warze dauerhaft außen. Diese besondere Art des Piercings erfordert Erfahrung und eine spezielle Stichtechnik; genau darauf habe ich mich spezialisiert, und auf Wunsch geht es mit örtlicher Betäubung.
Ob deine Form dafür geeignet ist — auch eine schwere, verwachsene Form ist oft machbar — schaue ich mir vorher gemeinsam mit dir an. Und was ein Piercing für einen späteren Stillwunsch bedeutet, hängt von deiner Ausprägung und deiner Lebensplanung ab: Genau das besprechen wir offen in der Beratung, bevor irgendetwas gestochen wird.
Die eine Seite war schon extrem. Trotzdem für Heike kein Problem. Ich hatte schon befürchtet, dass es nicht geht, aber sie hatte das ratz fatz erledigt und ich konnte zum erstmal meine zweite Brustwarze sehen.
„Was sagt eigentlich mein Arzt dazu?“
Sprich ruhig mit deinem Frauenarzt — und wundere dich nicht, wenn er beim Thema Piercing zurückhaltend ist: Piercen lernt man nicht automatisch im Medizinstudium. Deshalb sage ich jedem Gast: Frag deinen Piercer nach seiner Ausbildung, und frag mich gern nach meiner — ich bin ausgebildete Krankenschwester und Heilpraktikerin und arbeite seit 1997 im eigenen Studio.
Wenn du medizinische Vorgeschichten mitbringst — Operationen an der Brust, Vorerkrankungen, Medikamente — gehört das in unsere Beratung. Ehrlichkeit in beide Richtungen ist hier die einzige Grundlage, auf der ich arbeite.
Die häufigsten Fragen zum Schlupfwarzen-Piercing
Kann ich nach dem Piercing (noch) stillen?
Das lässt sich nicht pauschal beantworten — es hängt von deiner Ausprägung ab. Bei ausgeprägten Schlupfwarzen ist das Stillen oft schon vorher eingeschränkt, weil die Milchkanälchen verkürzt sind. Deine Situation und deinen Kinderwunsch besprechen wir ehrlich in der Beratung, bevor gestochen wird.
Geht das auch bei einer schweren, verwachsenen Form?
Oft ja — genau diese Fälle sind mein Spezialgebiet. Ob es bei dir geht, sehe ich mir vorher an; wenn es nicht geht, sage ich dir auch das ehrlich.
Muss ich dafür extra anreisen — geht die erste Beratung auch per Video?
Ja. Viele meiner Gäste reisen mehrere hundert Kilometer an und sprechen vorher per Videomeeting mit mir — so fährst du erst los, wenn alle Fragen geklärt sind.
Der erste Schritt: Wir sprechen darüber
Diskret, ehrlich und ohne Verpflichtung — telefonisch, im Studio oder per Videomeeting.
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Damit ich mir ausreichend Zeit für dich nehmen kann, ist eine Terminvereinbarung unbedingt erforderlich.
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